Wer sich selbst liebt …

Wer sich selbst liebt,

muss keinem etwas beweisen.
Wer seinen Wert kennt, braucht keine Bestätigung.
Wer um seine Größe weiß, lässt allen anderen die ihre.

…… ist das nicht ein wunderbares Lebensziel, diese Sätze zu verinnerlichen, zu leben und einfach zu sein?

Die Selbstliebe ist wohl das größte Thema, welchem wir uns auf unsere Lebensreise widmen dürfen. Wenn wir uns unserer Liebe für uns selbst öffnen, öffnen wir uns auch der Liebe für unsere Mitmenschen.
Dabei fällt mir immer der Satz ein „Liebe deinen Nächsten so, wie dich selbst.“
Ich bin fest davon überzeugt, dass wir alle dies tun. Die Frage ist nur, wie sehr lieben wir uns selbst?

Aus Fährten und Wellen:

„Kurz muss ich leise Auflachen, denn ich muss daran denken, wie oft ich versucht habe Abkürzungen auf diesem Wege zu nehmen, indem ich mir einredete, dass dieser oder jener Abdruck, der auf der Fährte lag, nicht wichtig oder von Bedeutung war und wurde jedes Mal eines Besseren belehrt, dass jeder Abdruck, mag er auch noch so klein sein, seine Bedeutung hat. Er hat nicht nur eine Bedeutung, sondern er gibt vielleicht eine weitere Fährte frei. Es gab und gibt auf diesem Weg keine Abkürzungen. Es gab auf diesem, meinem Weg auch nicht immer nur Leid, Schmerz und Trauer, nein, auf gar keinen Fall. Denn jeder Abdruck, der ausheilen konnte, gab Raum für Liebe, Glauben, Vertrauen, Dankbarkeit und Mut frei und diese wiederum brachten Freude und Glück mit sich. Je mehr Abdrücke ich erkannte, je mehr ich mich meiner eigenen Wahrheit stellte, desto mehr Raum schaffte ich für die Liebe. Liebe für mich, Liebe für meine Mitmenschen, Liebe für meine Umwelt, Liebe für das große Ganze.
Bedeutet Liebe für meine Mitmenschen für mich nun, dass ich jeden mag oder mögen muss. Nein, ganz bestimmt nicht und auf gar keinen Fall. Aber es bedeutet für mich, dass ich von jedem Menschen etwas lernen kann, mag es auf dem ersten Blick auch noch so unbedeutsam erscheinen. Jeder Mensch hat damit ein kleines oder auch großes Geschenk für mich, ohne wahrscheinlich zu wissen oder auch nur zu erahnen, dass er eines für mich hat. Oftmals nehme ich diese Geschenke auch nicht sofort an, sondern erkenne es erst einige Zeit später.
Es bedeutet für mich auch nicht, dass mir jeder Mensch, dem ich begegne sympathisch ist oder ich mich in seiner Nähe wohl fühle oder ich jede seiner Handlungen verstehe. Nein, ganz bestimmt nicht. Meine Mitmenschen zu lieben, bedeutet für mich, sie so anzunehmen, wie sie sind und nicht das in ihnen zu sehen, was ich gerne hätte. Es bedeutet für mich auch, die Verantwortung für ihr Leben bei ihnen zu lassen, damit jeder von ihnen die Chance hat, seine eigene Wahrheit zu finden und nicht die eines anderen zu leben. Es bedeutet für mich auch, ihnen meine Grenzen aufzuzeigen, ihnen ehrlich und offen zu begegnen und mich ihnen so zu zeigen, wie ich bin, mich ihnen so zu zeigen, wie es meiner eigenen Wahrheit entspricht, auch wenn sie sie nicht sehen können.“

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