Das Schloss der Liebe – nur ein Symbol?

Schlösser der Liebe an einem Brückengeländer
Das Schloss der Liebe – nur ein Symbol?

 

Auf meinem Spaziergang um die Alster in Hamburg, ging ich über diese Brücke, deren Geländer dekoriert war mit ziemlich, ziemlich vielen Schlössern. Schlössern der Liebe mit Namen und Herzen darauf. Diese Schlösser symbolisieren für Liebende die ewige Verbundenheit. Sie stehen für die ewige Liebe und das für immer miteinander zusammensein. Sie sollen dem anderen zeigen, wie sehr man einander liebt. Und sie symbolisieren auch, dass man sich gegenseitig an den anderen bindet oder besser festschließt.

Sicherlich, für viele Liebende mag es nur ein symbolischer Akt der Verbundenheit sein, sich dort auf dieser Brücke mit diesem Schloss die ewige Liebe zu versprechen, für mich war es Anreiz intensiv über diesen Zusammenhang nachzudenken. Continue reading

This being human is a guest house

Altes Gasthaus in Schottland
Mein menschliches Dasein als Gasthaus meiner Gefühle – für mich eine schöne Vorstellung

This being human is a guest house. Every morning a new arrival. A joy, a depression, a meanness. Some momentary awareness comes as an unexpected visitor. Welcome and entertain them all! Be grateful for whoever comes because each has been sent as a guide.

… heißt es ganz wundervoll in Coldplays Kurzlied „Kaleidoscope“. Diese Textzeilen habe ich gestern tatsächlich zum ersten Mal bewusst wahrgenommen, als ich ihr Album „A Head Full of Dreams“ nach einer Ewigkeit mal wieder hörte. Die Botschaft, die sich hinter diesen Textzeilen verbirgt, mag Dir vielleicht nicht neu sein. Bereits Rumi, Gelehrter und einer der bedeutendsten persischsprachigen Dichter des Mittelalters, hat es so formuliert.

Mein menschliches Dasein als Gasthaus meiner Gefühle

Ich finde diese Vorstellung sehr schön. Aber nicht nur schön, sondern sie ist für mich auch hilfreich. Sie ist besonders hilfreich bei Gästen, die ich nicht eingeladen habe und die vielleicht penetrant jeden Tag aufs Neue vor der Tür oder bereits im Gastraum stehen. Aber auch bei jenen, denen ich wehmütig an der Tür hinterher schaue, während sie am Horizont verschwinden. Continue reading

Das Abbild im Außen = Das Bild im Innen?

Einige von Euch mögen sie vielleicht erkennen. Die Stühle auf dem Beitragsfoto stehen vor der Freilichtbühne in „Planten und Blomen“ in Hamburg. Als ich vergangenes Wochenende auf meiner kleinen Fotosafari war, um Motive für zukünftige Beiträge zu fotografieren, boten sie mir die perfekte Vorlage für diesen Beitrag.

Gefühlt war ich eine Ewigkeit nicht mehr in besagter Anlage. Sie gehörte auch früher nicht zu meinen primären Zielen, als ich das letzte Mal in Hamburg wohnte. Jetzt, wieder zurück in der Hansestadt, ist mir erst aufgefallen, wie schön es dort teilweise ist. Auf meinem Spaziergang kam ich an der Freilichtbühne vorbei und erkannte die Stühle natürlich wieder. Ich stellte mich auf die Bühne, um sie zu fotografieren. Als ich diese Stühle durch den Sucher meiner Kamera sah, wusste ich sofort, dass es nur einen Untertitel für dieses Motiv geben kann

„Auf welchem Stuhl würdest Du Platz nehmen? – und als WER?“ Continue reading

Ich bin eine einsame Insel – oder lieber doch nicht?

Asiatischer Baum in Planten und Blumen Hamburg - einsame Insel
Ich bin eine einsame Insel – oder lieber doch nicht?

Als ich am Wochenende an diesem Baum vorbei gekommen bin, hatte ich diesen Satz sofort im Kopf „Ich bin eine einsame Insel – oder lieber doch nicht?“

Ich stand vor diesem Baum und betrachtete ihn von allen Seiten. Und er erinnerte mich unweigerlich an mich.
An mich und an meine Sicht auf die Gesellschaft, in der ich lebe. Man könnte vielleicht sogar noch weiter gehen und sagen, dieser Baum spiegelte genau meine Sicht über das Kollektiv wider. Denn ja, ich habe tatsächlich immer von mir gedacht, ich sei eine Insel. Eine einsame Insel, die nur allein von mir bewohnt wird. Auf anderen Inseln leben vielleicht mehr Menschen in Gemeinschaft, doch meine bewohnte ich allein. Allein, abgetrennt von allen anderen und doch irgendwie verbunden. Was es war, was mich mit den anderen Inseln verband, wusste ich nicht. Continue reading

Mein Leben – meine Vision, Teil 2

Vision Isle of Skye Schottland
Und plötzlich ist die Vision Realität!

Die Umsetzung – oder von der Vision zur Realität

Also gut, ich hatte meine Vision gefunden. Ich fand sie großartig und wusste, wie und wo ich leben wollte. Das war zwar ganz schön, reichte aber nicht aus, es fehlten Taten meinerseits. Ich wusste wirklich zu 100 % und mehr, dass dies mein Weg, mein persönlicher Sinn des Lebens oder meine Berufung war und ist. Ich glaube, hätte ich dies nicht mit einer so deutlichen Intensität gefühlt oder würde es auch nach wie vor nicht so intensiv fühlen, wäre ich nicht mit dieser Entschlossenheit und Disziplin dabei, meine Vision umzusetzen. Continue reading

Mein Leben – meine Vision, Teil 1

Vision Isle of Skye Schottland
Setze deiner Vision keine Grenzen!

 Wie finde ich meine eigene Vision von meinem Leben?

„Habe eine klare Vision!“ Wenn Du anfängst Dich mit Deinem ganz eigenen persönlichen Sinn des Lebens zu beschäftigen, wird Dir irgendwann, irgendwer diesen oder einen ähnlichen Satz an den Kopf werfen. Ich habe diesen Satz wirklich sehr, sehr oft gehört und was sich zunächst sehr leicht anhörte, stellte sich für mich als ein viel größeres Problem heraus, als ich es vermutete. Ich hörte diesen Satz das erste Mal, als ich mir noch nicht einmal im Ansatz vorstellen konnte, wie so eine Vision von meinem Leben aussehen sollte. Wie ich es Dir im Vorwort meines Buches schon sagte, ich hatte zwar immer wieder ein Bild vor meinem geistigen Auge, doch ich passte nicht hinein. Continue reading