This being human is a guest house

Altes Gasthaus in Schottland
Mein menschliches Dasein als Gasthaus meiner Gefühle – für mich eine schöne Vorstellung

This being human is a guest house. Every morning a new arrival. A joy, a depression, a meanness. Some momentary awareness comes as an unexpected visitor. Welcome and entertain them all! Be grateful for whoever comes because each has been sent as a guide.

… heißt es ganz wundervoll in Coldplays Kurzlied „Kaleidoscope“. Diese Textzeilen habe ich gestern tatsächlich zum ersten Mal bewusst wahrgenommen, als ich ihr Album „A Head Full of Dreams“ nach einer Ewigkeit mal wieder hörte. Die Botschaft, die sich hinter diesen Textzeilen verbirgt, mag Dir vielleicht nicht neu sein. Bereits Rumi, Gelehrter und einer der bedeutendsten persischsprachigen Dichter des Mittelalters, hat es so formuliert.

Mein menschliches Dasein als Gasthaus meiner Gefühle

Ich finde diese Vorstellung sehr schön. Aber nicht nur schön, sondern sie ist für mich auch hilfreich. Sie ist besonders hilfreich bei Gästen, die ich nicht eingeladen habe und die vielleicht penetrant jeden Tag aufs Neue vor der Tür oder bereits im Gastraum stehen. Aber auch bei jenen, denen ich wehmütig an der Tür hinterher schaue, während sie am Horizont verschwinden. Continue reading

Das Abbild im Außen = Das Bild im Innen?

Einige von Euch mögen sie vielleicht erkennen. Die Stühle auf dem Beitragsfoto stehen vor der Freilichtbühne in „Planten und Blomen“ in Hamburg. Als ich vergangenes Wochenende auf meiner kleinen Fotosafari war, um Motive für zukünftige Beiträge zu fotografieren, boten sie mir die perfekte Vorlage für diesen Beitrag.

Gefühlt war ich eine Ewigkeit nicht mehr in besagter Anlage. Sie gehörte auch früher nicht zu meinen primären Zielen, als ich das letzte Mal in Hamburg wohnte. Jetzt, wieder zurück in der Hansestadt, ist mir erst aufgefallen, wie schön es dort teilweise ist. Auf meinem Spaziergang kam ich an der Freilichtbühne vorbei und erkannte die Stühle natürlich wieder. Ich stellte mich auf die Bühne, um sie zu fotografieren. Als ich diese Stühle durch den Sucher meiner Kamera sah, wusste ich sofort, dass es nur einen Untertitel für dieses Motiv geben kann

„Auf welchem Stuhl würdest Du Platz nehmen? – und als WER?“ Continue reading

Ich bin eine einsame Insel – oder lieber doch nicht?

Asiatischer Baum in Planten und Blumen Hamburg - einsame Insel
Ich bin eine einsame Insel – oder lieber doch nicht?

Als ich am Wochenende an diesem Baum vorbei gekommen bin, hatte ich diesen Satz sofort im Kopf „Ich bin eine einsame Insel – oder lieber doch nicht?“

Ich stand vor diesem Baum und betrachtete ihn von allen Seiten. Und er erinnerte mich unweigerlich an mich.
An mich und an meine Sicht auf die Gesellschaft, in der ich lebe. Man könnte vielleicht sogar noch weiter gehen und sagen, dieser Baum spiegelte genau meine Sicht über das Kollektiv wider. Denn ja, ich habe tatsächlich immer von mir gedacht, ich sei eine Insel. Eine einsame Insel, die nur allein von mir bewohnt wird. Auf anderen Inseln leben vielleicht mehr Menschen in Gemeinschaft, doch meine bewohnte ich allein. Allein, abgetrennt von allen anderen und doch irgendwie verbunden. Was es war, was mich mit den anderen Inseln verband, wusste ich nicht. Continue reading

Herzlich willkommen! Schön, dass du da bist!

Mein Buch „Fährten und Wellen“ habe ich für dich geschrieben!

Ich habe es für dich geschrieben, um dich mit meiner Lebensgeschichte zu inspirieren und um dir Mut zu machen, deine eigene Wahrheit zu finden und zu leben. Diese Seite dient als Gegenstück zu meinem Buch, damit du die Möglichkeit hast, dich mit mir auszutauschen und mit mir über die Stellen im Buch zu sprechen, in denen du dich wiedergefunden hast, die dich aufgrund deiner eigenen Geschichte besonders berührt oder dich angetrieben haben, in deinem Leben selbst aktiv zu werden. Continue reading