DU schreibst Dein Buch 2018

Ein Buch voller leerer Seiten

Gerade mal 3 Tage ist es nun alt oder jung, das neue Jahr 2018. Und? Hast du es herbeigesehnt? Oder vermisst du 2017 schon? Was ich an Silvester so sehr liebe ist die Hoffnung, die um Mitternacht von so vielen Menschen ins Universum geschickt wird. Über unsere wunderschöne Erde verteilt, schicken Menschen jeweils um Mitternacht Energien der Freude, der Hoffnung und der Zuversicht hinaus ins Universum. Ich bin mir ziemlich sicher, dass dies an keinem anderen Tag im Jahr mit so viel geballter Kraft geschieht. Das ist für mich die Magie an Silvester und sie berührt mich jedes Jahr aufs Neue zutiefst. Continue reading

Die zwei Wölfe und die Sache mit dem Karma

Ein alter Cherokee-Indianer sitzt mit seinem Enkelsohn am Lagerfeuer. Er erzählt ihm eine Geschichte:

Mein Junge, in jedem Menschen leben zwei Wölfe, die manchmal miteinander kämpfen. Der erste heißt Angst und kennt nur Hass, Misstrauen, Feindschaft und Kampf. Der zweite heißt Liebe und ist voller Vertrauen, Freundschaft, Hoffnung und Frieden.

Der kleine Junge schaut eine zeitlang ins Feuer. Dann fragt er „Welcher Wolf gewinnt?“ Der alte Indianer schweigt. Nach einer Weile spricht er: „Der, den Du fütterst.“

Dieses indianische Sprichwort lief mir gestern bei Facebook über den Weg. Ich musste lachen, als ich es las, denn genau damit habe ich mich gerade auf eine ganz neue Art und Weise auseinandergesetzt. Nur dass es bei mir keine zwei Wölfe waren, sondern zwei Stiere. 😉 Continue reading

Mein 44. Geburtstag und der Elefant

Heute ist mein 44. Geburtstag und ich möchte Dich gern an einem Geschenk teilhaben lassen, was ich gerade erhielt.

Der Elefant der Vergangenheit

Als ich ein Kind war (und auch noch darüber hinaus) galt meine Liebe immer den Stofftieren. Mit Puppen habe ich nie etwas anfangen können. Es geht sogar noch darüber hinaus, Puppen empfand ich immer als regelrecht gruselig. Sie hatten für mich immer etwas Lebloses und Unheimliches. Ich glaube, das ist auch heute noch so. Stofftiere hingegen, gaben mir immer ein Gefühl von Wärme und Geborgenheit. Meine erste große Liebe einem Stofftier gegenüber galt meinem Elefanten. Ich bin nirgends ohne meinen Elefanten hingegangen. Ich habe ihn immer dabei gehabt. Noch heute kann ich ihn vor mir sehen, wie „zerschnuffelt“ er ausgesehen hat. Trotzdem liebte ich ihn über alles. Continue reading

Loslassen – der Schlüssel zum Glück

„Lerne loszulassen. Das ist der Schlüssel zum Glück.“
– Buddha

Wir halten so viel fest – oftmals ist uns die gar nicht bewusst

Es gibt so viele Dinge an denen wir festhalten können. An unserem vermeintlichen Besitz, an unserem sogenannten Status, an unserem gesellschaftlichen Ansehen, an unserem äußeren Erscheinungsbild oder an unserer festgefahrenen Meinung. Continue reading

Das Schloss der Liebe – nur ein Symbol?

Schlösser der Liebe an einem Brückengeländer
Das Schloss der Liebe – nur ein Symbol?

 

Auf meinem Spaziergang um die Alster in Hamburg, ging ich über diese Brücke, deren Geländer dekoriert war mit ziemlich, ziemlich vielen Schlössern. Schlössern der Liebe mit Namen und Herzen darauf. Diese Schlösser symbolisieren für Liebende die ewige Verbundenheit. Sie stehen für die ewige Liebe und das für immer miteinander zusammensein. Sie sollen dem anderen zeigen, wie sehr man einander liebt. Und sie symbolisieren auch, dass man sich gegenseitig an den anderen bindet oder besser festschließt.

Sicherlich, für viele Liebende mag es nur ein symbolischer Akt der Verbundenheit sein, sich dort auf dieser Brücke mit diesem Schloss die ewige Liebe zu versprechen, für mich war es Anreiz intensiv über diesen Zusammenhang nachzudenken. Continue reading

This being human is a guest house

Altes Gasthaus in Schottland
Mein menschliches Dasein als Gasthaus meiner Gefühle – für mich eine schöne Vorstellung

This being human is a guest house. Every morning a new arrival. A joy, a depression, a meanness. Some momentary awareness comes as an unexpected visitor. Welcome and entertain them all! Be grateful for whoever comes because each has been sent as a guide.

… heißt es ganz wundervoll in Coldplays Kurzlied „Kaleidoscope“. Diese Textzeilen habe ich gestern tatsächlich zum ersten Mal bewusst wahrgenommen, als ich ihr Album „A Head Full of Dreams“ nach einer Ewigkeit mal wieder hörte. Die Botschaft, die sich hinter diesen Textzeilen verbirgt, mag Dir vielleicht nicht neu sein. Bereits Rumi, Gelehrter und einer der bedeutendsten persischsprachigen Dichter des Mittelalters, hat es so formuliert.

Mein menschliches Dasein als Gasthaus meiner Gefühle

Ich finde diese Vorstellung sehr schön. Aber nicht nur schön, sondern sie ist für mich auch hilfreich. Sie ist besonders hilfreich bei Gästen, die ich nicht eingeladen habe und die vielleicht penetrant jeden Tag aufs Neue vor der Tür oder bereits im Gastraum stehen. Aber auch bei jenen, denen ich wehmütig an der Tür hinterher schaue, während sie am Horizont verschwinden. Continue reading